Säbelfechten: Herren-Team mit Raoul Bonah und Lorenz Kempf erneut auf Podest

Beim zweiten Weltcup des Jahres in Budapest konnte das neu geformte DFB-Quartett der Säbelherren mit unseren PerspektivTeam-Athleten Raoul Bonah und Lorenz Kempf erneut positiv überraschen. Nach einer knappen 40:45-Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale konnten sie sich im Kampf um Platz drei gegen Rumänien den Bronzerang sichern.

Zusammen mit dem Dormagener Aushängeschild Matyas Szabo sowie Frederic Kindler (Eislingen) konnte sich die Säbel-Equipe im ersten KO-Gefecht gegen das Team aus Großbritannien mit 45:35 durchsetzen. Gegen die danach folgenden US-Amerikaner lag das deutsche Team bis zum vorletzten Gefecht mit 8 Punkten zurück, Matyas Szabo konnte dann aber 12 Treffer setzen und bei 40:39 für die USA an Schlussfechter Kindler übergeben. Der konnte in einem nervenaufreibenden letzten Gefecht den glücklichen Treffer zum 45:44 und damit zum Einzug ins Halbfinale setzen.

Dort erwartete sie das starke Team aus Frankreich. Bis zum letzten Gefecht lag das deutsche Quartett knapp im Rückstand, Kindler konnte Frankreichs Schlussfechter Bolade Apithy jedoch nicht aufhalten. Mit 40:45 hieß es für die DFB-Jungs „Kampf um Platz drei“. Und den Podestplatz sicherte sich das deutsche Team in einem kontrollierten Gefecht gegen Rumänien, bremsten deren Aufholjagd aus und belohnten sich mit dem 45:43-Sieg mit Bronze.

Im Einzel kam Lorenz Kempf auf Rang 37, Raoul Bonah landete auf Platz 40 in einem Starterfeld von insgesamt 205 Fechtern.

Quelle: Deutscher Fechter-Bund, Bild: Augusto Bizzi