Leichtathletik: Nach einer Schrecksekunde gewinnt Stabhochspringer Luke Zenker den Deutschen Meistertitel

Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am Wochenende im Sindelfinger Glaspalast wurde ein wahrer Stabhochsprung-Krimi gezeigt – mit einem glücklichen Ende für PerspektivTeam-Athlet Luke Zenker.

Die Halle hielt kurzzeitig den Atem an, als Luke Zenker (TSV Bayer 04 Leverkusen) nach seinem erfolgreichen ersten Versuch über 5,05 Meter unglücklich zwischen den Mattenteilen landete und von Sanitätern von der Anlage begleitet werden musste. Nach kurzer Zeit gab es Entwarnung, der Sechste der U20-EM kehrte in die Halle zurück und setzte den Wettkampf fort.

Gültige Versuche gelangen ihm allerdings nicht mehr. Trotzdem durfte sich Luke Zenker am Ende über den deutschen Meistertitel freuen, nachdem er zunächst als Zweiter in der Ergebnisliste geführt worden war. Denn bei 4,90 Meter hatte sein Dortmunder Kontrahent Till Marburger die Latte unglücklich zu Fall gebracht, durfte den Wettkampf jedoch unter Protest fortsetzen und schwang sich über 5,10 Meter. Dem Protest wurde nachträglich jedoch nicht stattgegeben und der Fehlversuch blieb bestehen. Damit wurde es für Marburger mit 4,80 Metern nur Rang fünf und Luke Zenker kletterte von Silber zu Gold.

Silber errang somit mit einem Fünf-Meter-Sprung Lion-Jerome Tür (LG Neckar-Enz), Bronze ging mit zehn Zentimetern weniger an U18-Athlet Hendrik Müller (TSV Bayer 04 Leverkusen).

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Quelle: leichtathletik.de / Bild: Peter Eilers, OSP NRW/Rheinland