German Open  2013Für die größte Überraschung bei den German Open in Berlin sorgte aus deutscher Sicht Nina Mittelham. Über die Qualifikation spielte sie sich ins Hauptfeld – dort glänzte die erst 16 Jahre alte Schülerin am Vollzeitinternat des Deutschen Tischtennis-Zentrums (DTTZ) in Düsseldorf mit Siegen über die Ungarin Pota (Weltrangliste: 51) und die Rumänin Samara (WR: 23).

Als bei den German Open dann am Samstagmittag das Achtelfinale ausgetragen wurde, war sie die einzige der 16 Spielerinnen, deren Wiege nicht in Asien stand. Die Nummer 14 der Weltrangliste, Ai Fukuhara aus Japan, war dann bei der 0:4-Niederlagenoch eine Nummer zu groß.

Ob sie sich über die Niederlage ärgert? „Eigentlich nicht“, meint Nina. „Ich habe über einige Tage hinweg mein Bestes gegeben, und dann muss man nicht traurig sein, wenn man die eine oder andere Chance hat liegenlassen. Das Tollste war die Atmosphäre, wenn dich Tausende von Zuschauern anfeuern und jeden Punkt bejubeln. Das hat mir am meisten gefallen und das möchte ich noch so oft wie möglich wieder erleben.“

Dafür drücken wir natürlich fest die Daumen!