Nina MittelhamMit zwei Einzelerfolgen war Nina Mittelham maßgeblich am 6:3-Sieg der TuS Bad Driburg im Kellerduell der Tischtennis-Bundesliga gegen die Leutzscher Füchse Leipzig beteiligt. Einen Monat vor ihrem ersten WM-Einsatz präsentierte sich unsere PerspektivTeam-Sportlerin in hervorragender Form. Hier geht’s zum Spielbericht im Artikel im Westfalen-Blatt.

Nina meldete sich anschließend mit persönlichen Eindrücken vom erfolgreichen Wochenende:

„Hallo zusammen, heute möchte ich euch von einem Super-Wochenende berichten. Aufgrund meiner Abi-Vorbereitung und diverser Klausuren habe ich meinen Tischtennis-Trainingsumfang in der letzten Zeit wohl dosiert. Ich habe täglich nur eine Trainingseinheit Tischtennis absolviert, auch um meinen Körper nicht zu überfordern. Am Wochenende ging es dann zur „Revanche“ nach Leipzig, zu den Leutzscher Füchsen. Das Hinspiel hatten wir zuhause 2:6 verloren, wobei ich leider wegen einer Erkrankung nicht helfen konnte. Im Kampf gegen den „sportlichen Abstieg“ wollten wir uns nun die 2 Punkte zurückholen. Bereits im Doppel mit Sarah de Nutte hatte ich seit langer Zeit wieder einmal das Gefühl, das mein Körper mitmacht und etwas gehen kann. Wir konnten mit leichten Problemen unser Spiel 3:2 gewinnen. Es klappt immer besser mit uns Beiden! Dann ging es in die Einzel. Ich wusste im Vorfeld nicht, wo ich stand, aber im ersten Einzel gegen Marina Shavyrina klappte Alles wunderbar und ich hatte keine Probleme mit meinem Rücken. Ich wurde immer sicherer und konnte glatt 3:0 gewinnen.

Das gab mir dann auch Selbstvertrauen für mein 2. Spiel gegen Kathrin Mühlbach. Wir haben in der Vergangenheit schon öfter gegeneinander gespielt, und die Spiele waren immer knapp.
Nicht so am Samstag. Im ersten Satz lief alles normal, als beim Stand von 6:6 die Halle durch das Spiel am anderen Tisch sehr laut wurde. Ich verlor die Konzentration und musste den Satz abgeben, obwohl ich ein gutes Gefühl hatte. Danach riss ich mich zusammen und konnte Kathrin Mühlbach stark unter Druck setzen. Diesem Druck hielt sie nicht stand und ich gewann auf Grund einer konzentrierten Leistung relativ locker mit 3:1.

Die gewonnen Spiele von Katharina Michajlova und Sarah de Nutte bescherten uns dann den erhofften 6:3 Auswärtssieg und die Sicherung des 8. Tabellenplatzes. Vielleicht ist in den abschließenden Spielen ja noch mehr möglich.

Ich denke, das war für mich persönlich eine Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist und lässt mich hoffnungsvoll in Richtung China (Einzel-WM) schauen.“