Ein dichtes Programm erwartet die Straßenfahrer bei den Europameisterschaften in dieser Woche im niederländischen Alkmaar. In drei Rennkategorien (Elite, U23, Nachwuchs, jeweils männlich und weiblich) werden die EM-Medaillen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren vergeben.

Neu ist eine Mixed-Staffel, ein Mannschaftszeitfahren von Männern und Frauen, das auch bei den Weltmeisterschaften im September in Großbritannien erstmals zum WM-Programm gehört und das bisherige Mannschaftszeitfahren der Firmen-Teams ersetzt. Zunächst fahren drei Männer pro Nation eine Runde, anschließend gehen drei Frauen in den Wettbewerb. Gewertet wird die Gesamtfahrzeit.

Die Wettkampftage in Alkmaar beginnen wegen der Vielzahl der Entscheidungen jeweils um 9.00 Uhr, lediglich das Straßenrennen der Elite am Sonntag wird erst um 11.30 Uhr gestartet. Die Fahrerinnen und Fahrer erwarten flache Stadtkurse, die allerdings zum Teil sehr kurvenreich sind. Alle Zeitfahren, egal in welcher Rennklasse, sind 22,4 km lang. Nur der Mixed-Wettbewerb ist doppelt so lang wie die Einzelzeitfahren, nämlich 44,8 km.

Die Straßenrennen werden auf einem 11,5 km langen Stadtkurs ausgetragen, der keine topographischen Schwierigkeiten aufweist. Zu den Top-Favoriten gehört auf alle Fälle der Gastgeber, der in allen Kategorien Top-Fahrer nominieren wird. Bei den Frauen hat Bundestrainer André Korff die Besten nominiert. Im letzten Jahr konnte Lisa Brennauer die Bronzemedaille gewinnen, obwohl sie einen Tag vorher noch auf der Bahn gefahren war. Auch im U23-Bereich gehen starke Fahrerinnen, wie OSP-Athletin Franziska Koch an den Start. „Wir kämpfen bei den Frauen um die Medaillen“, hofft Korff.

Quelle: BDR / Bild: OSP Rheinland