Achtmal Gold, viermal Silber und zehnmal Bronze – mit dieser Ausbeute beendet die deutsche Nationalmannschaft im Para-Schwimmen die europäischen Titelkämpfe in Dublin Mitte August.

Vom OSP Rheinland nahmen mit Routinier Tobias Pollap und den Youngstern Taliso Engel (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) sowie Fabian Brune (VFG Finnentrop) drei Athleten an den Titelkämpfen teil, die sich erfolgreich in die Medaillenlisten eintragen konnten. Unterstützung vor Ort erhielten sie dabei von OSP-Trainer Marion Laub, der Trainerin am Paralympischen Trainingsstützpunkt Leverkusen.

Der sehbehinderte Taliso Engel verbesserte über 100 Meter Brust seinen im Juni aufgestellten deutschen Rekord auf 1:08,34 Minuten (SB13) und freute sich über die Bronzemedaille – auch wenn er noch Steigerungspotenzial entdeckt hatte: „Ich bin beim Start nicht so gut weggekommen und war insgesamt die ersten 50 Meter etwas zu langsam. Die zweite Bahn war dann aber viel besser und ich freue mich riesig über meine erste Medaille“, berichtete Taliso Engel. Über 100 Meter Schmetterling in der S13 schlug Taliso Engel ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestzeit als Siebter an, über 200m Lagen sowie 400m Freistil kam der 16-Jährige jeweils auf Platz sechs.

Für den erst 16-jährigen Leverkusener war es der erste Start bei großen Meisterschaften der Aktiven, da er auf die WM im vergangenen Jahr durch die Verlegung aus schulischen Gründen verzichten musste. Gleich drei deutsche Rekorde gab es für ihn bei den Deutschen Meisterschaften Mitte Juni und nun folgte der Vierte beim Saisonhöhepunkt. Betreut wird er von Marion Laub, der Trainerin am Paralympischen Trainingsstützpunkt Leverkusen.

Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen / Bild: Marion Laub

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