Auch in diesem Jahr trafen sich Spitzenschwimmer und Nachwuchsathleten in Berlin zu einer der paralympischen Spitzensportveranstaltungen weltweit: Der Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Menschen mit Behinderung 2018. Der viertägige Wettkampf, der nunmehr zum 19. Mal in Berlin stattfand, war die letzte Station der World Para Swimming Series und für viele Nationen der Nominierungswettkampf vor den Europameisterschaften im August in Dublin.

Und das „schnelle Berliner Wasser“ hielt auch in diesem Jahr sein Versprechen: Taliso Engel vom TSV Bayer 04 Leverkusen schwamm in der Hauptstadt gleich drei Mal zu neuen deutschen Rekorden, die anderen Nachwuchstalente gleich zu mehreren Bestzeiten.

Unser PerspektivTeam-Athlet, der die Norm für die Europameisterschaft in Dublin vom 13. bis 19. August bereits abgehakt hat, zeigte dabei allen voran seine bestechende Form. Über 50 Meter Brust verbesserte er den deutschen Rekord in seiner Klasse bereits im Vorlauf auf 31,77 Sekunden, im Finale legte er mit 31,58 Sekunden noch mal nach. Über seine Paradestrecke 100 Meter Brust war der deutsche Rekord, der seit 2004 bestand, das Ziel – und der 16-Jährige holte ihn sich mit 1:08,76 Minuten im Vorlauf dann auch. Zudem stellte er Bestleistungen über 50, 100 und 400 Meter Freistil sowie über 100 Meter Rücken auf.

Marion Laub, OSP-Trainerin am Paralympischen Trainingsstützpunkt zeigte sich sehr zufrieden mit Talisos Leistungen und setzte ihn natürlich auf ihre Vorschlagsliste für die EM in Dublin – wie auch die OSP-Athleten Tobias Pollap, Adrian Karas und Fabian Brune.

Quelle: Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. und TSV Bayer 04 Leverkusen; Foto: © OSP Rheinland

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.