Eine Medaille war das erklärte Ziel von Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre. Am Ende wurde es bei den U20-Weltmeisterschaften im finnischen Tampere der undankbare vierte Platz. Mit 5,50 Meter zeigte der 19-jährige Schützling von Christine Adams dennoch einen starken Wettkampf.

Das Pokern gehört im Stabhochsprung dazu; in Tampere hatte Bo Kanda Lita Baehre das Nachsehen. Seine Einstiegshöhe (5,30 Meter), sowie die folgenden Höhen 5,40 Meter und 5,50 Meter überquerte er souverän im ersten Versuch. Anschließend ließ er 5,55 Meter aus, um sich an 5,60 Meter zu probieren – eine Höhe, die er in diesem Sommer bereits überspringen konnte. Am Samstag wollte die Latte allerdings nicht liegen bleiben. Die Plätze zwei und drei gab es für 5,55 Meter – eben die Höhe, die Bo Kanda Lita Baehre ausließ. Der Sieg ging erwartungsgemäß an den Schweden Armand Duplantis (5,82 Meter).

„Ich bin enttäuscht. Wir beide [Trainerin Christine Adams] wussten, dass ich 5,60 Meter locker drauf habe. Ich bin auf die Latte gefallen und hätte den Stab mehr bewegen müssen“, erklärte Bo Kanda Lita Baehre den Reportern von leichtathletik.de.

Die Norm (5,60 Meter) für die Europameisterschaften hat er aber schon in der Tasche. Nach den Deutschen Meisterschaften am nächsten Wochenende in Nürnberg werden die die Tickets für die kontinentalen Titelkämpfe vergeben – das nächste Ziel von Bo Kanda Lita Baehre.

Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen / Bild: Picture Alliance

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