Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf gewann beim Judo Grand Prix in Agadir die erste Grand-Prix-Medaille seiner Karriere. Er sicherte sich nach einem starken Auftritt an der südlichen Atlantikküste Marokkos Gold.

Der 21-jährige Johannes Frey, der im Halbfinale den dreifachen Weltmeister Alexander Mikhaylin aus Russland ausgeschaltet hatte, setzte sich im Endkampf der Klasse über 100 kg gegen Anton Krivobokov aus Russland durch.

Die 24-jährige Maike Ziech gewann ebenfalls Gold und bezwang im Finale der Klasse bis 78 kg in der Verlängerung nach Bestrafungen die zweifache U23-Europameisterin Anastasiya Turchyn aus der Ukraine.

Johannes‘ Bruder Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen sicherte sich in der Klasse bis 100 kg gegen Viktor Demyanenko aus Kasachstan eine Bronzemedaille. Das Halbfinale hatte er zuvor in der Verlängerung gegen den WM-Dritten Kirill Denisov aus Russland verloren.

Bereits am Samstag hatten sich die DJB-Starter Szaundra Diedrich vom JC Bushido Köln (bis 70 kg) und Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 73 kg) jeweils Bronzemedaillen erkämpft.

Im Medaillenspiegel belegte Deutschland zum Abschluss mit zwei Gold- und drei Bronzemedaillen den vierten Platz hinter Russland (3/2/3), Slowenien (2/2/3) und der Türkei (2/1/0).

Quelle: Deutscher Judobund