Gold für Samira Bouizgarne beim Judo European Cup in Ungarn

Insgesamt drei Medaillen gab es für die Athletinnen und Athleten des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes NWJV beim Europa-Cup der U 21 im ungarischen Paks. Auch unsere PerspektivTeam-Mitglieder Samira Bouizgarne und Jonas Schreiber standen auch dem Treppchen.

Den Anfang machte Samira Bouizgarne vom 1. JC Mönchengladbach, die lediglich im ersten Kampf leichte Unsicherheiten zeigte und trotzdem ihre ukrainische Gegnerin Bulavina mit einem Wurf und anschließenden Haltegriff vorzeitig schlagen konnte. Ihre Gegnerin im zweiten Kampf, die Italienerin Calagreti, hatte sie in diesem Jahr bereits einmal geschlagen. So auch diese Mal und zwar vorzeitig mit einer Würgetechnik. Damit war bereits das Finale erreicht, wo erneut eine Ukrainerin, Homan, auf Samira wartete. Und wieder machte Samira kurzen Prozess und gewann ebenfalls mit einer Würgetechnik. Für Samira war dies seit 2014 der erste Gewinn einer Goldmedaille bei einem Europa-Cup-Turnier.

Der zweite Tag lief ebenfalls erfreulich. Gleich zwei Judokas des NWJV erreichten das Finale ihrer Gewichtsklasse: Jonas Schreiber (über 100 kg) und Nora Bannenberg (bis 57 kg).

Jonas Schreiber (Sport-Union Annen) erreichte das Finale nach drei vorzeitigen Siegen gegen den Ukrainer Kucher, Vujicic aus Bosnien-Herzegowina und Agro Sylvain aus Italien. Im Finale stand ihm der zweifache U 18-Europameister Sipocz aus Ungarn gegenüber. Nach einem fast dreiminütigen Griffkampf kam der Ungar mit zwei Wurfansätzen durch und beendete den Kampf vorzeitig.

Nora Bannenberg begann ihren Wettkampf gegen die Rumänin Sincari, die sie vorzeitig mit einem O-Uchi-Gari schlagen konnte. Der zweite Kampf brachte mit der Dritten der letztjährigen U 18-EM eine deutlich stärkere Gegnerin, die erst nach neun Sekunden im Golden-Score mit einem Wazaari geschlagen werden konnte. Der folgende Halbfinalkampf gegen die Ungarin Varga war da leichter.

Mit einem Ippon für einen Uchi-mata konnte Nora auch diesen Kampf vorzeitig beenden. Die beiden letzten Gegnerinnen gewannen anschließend ihre Kämpfe um Bronze. Im Finale ging es gegen die im Bodenkampf überaus starke Britin Steele. Die ersten beiden Minuten brachten leichte Vorteile für Nora und dann war da doch der Haltegriff für Steele mit dem vorzeitigen Kampfende.

Quelle: Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband / Wolfram Bannenberg