Franziska Schmitz

Franziska Schmitz überzeugte beim Team-Weltcup

Die deutschen Florettdamen haben mit Rang vier beim Heim-Weltcup in Tauberbischofsheim nur knapp einen Podestplatz verpasst, dennoch einen starken Eindruck hinterlassen. Cheftrainer Andrea Magro hatte nach dem Einzel-Weltcup aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Carolin Golubytskyi und Sandra Bingenheimer (beide Tauberbischofsheim) auf zwei Positionen umstellen müssen, für beide Eva Hampel (Tauberbischofsheim) und unsere OSP-Sportlerin Franziska Schmitz (Bonn) nachnominiert.

Die neuformierte Mannschaft lieferte in Tauberbischofsheim einen bemerkenswerten Wettkampf ab, agierte frech, unbekümmert und leidenschaftlich. Zunächst besiegte das Team von Coach Andrea Magro Ungarn knapp mit 42:41, behielt anschließend gegen Mitfavorit Frankreich im Viertelfinale mit 39:38 die Oberhand. Im Halbfinale mussten sich die vier Vizeweltmeister Russland mit 18:45 geschlagen geben, unterlagen im Gefecht um Platz drei abschließend Südkorea mit 33:45.

„Ich bin sehr glücklich über das Abschneiden hier, vor allem, dass die Mädchen den Ausfall von Carolin und Sandra kompensieren konnten. Insgesamt haben wir ein sehr gutes Fechtniveau gezeigt, allerdings ist das von Südkorea und Russland noch zu hoch für uns“, so Damenflorett-Trainer Andrea Magro. Sportdirektor Sven Ressel erklärt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe in dieser Form nicht damit gerechnet. Die Mannschaft hat die beiden Ausfälle gut verkraftet. Sachlich bleibt auch festzustellen, dass wir uns gegenüber dem Vorjahr  deutlich gesteigert haben.“

Der Sieg ging in Tauberbischofsheim in einer Neuauflage des WM-Finals von Kasan an Vizeweltmeister Russland, die Weltmeister Italien mit 45:34 besiegten.

Quelle: Deutscher Fechter-Bund, Bild: OSP Rheinland