Trost vom EM-Maskottchen gab's für Judith Kusian.Nach langer Verletzungspause und einem daraus resultierenden Formtief hat sich Säbelfechterin Judith Kusian wieder in der Spitzenklasse zurückgemeldet: Zum Auftakt der Junioren-Europameisterschaften im slowenischen Maribor schrammte die 19-Jährige im Trikot des TSV Bayer Dormagen als Siebte nur knapp an einer Medaille vorbei.

„Schade, schade“, meinte Walter Steegmüller, Delegationsleiter des Deutschen Fechterbundes bei der EM, „Judith hat toll gefochten.

„Sie hat alles gegeben und war nah dran.“ Im Achtelfinale hatte sich die Dormagenerin mit 15:14 gegen die Französin Margaux Rifkiss durchgesetzt, im Viertelfinale kam dann das Aus durch eine 11:15 Niederlage gegen die Russin Anna Bashta, die anschließend Bronze gewann. Dabei war auch noch Pech im Spiel, denn Kusian wurde von der Fechtglocke ihrer Gegnerin unterm Kinn getroffen. „Trotz des Handikaps hat sie nicht aufgegeben, sondern weitergefochten“, lobte Steegmüller die Dormagenerin, deren Vereinskollegin Lea Krüger nach einer Niederlage im ersten Hauptrundengefecht ausschied.

Weiter geht es in Maribor am morgigen Mittwoch mit dem Einzelwettbewerb der Säbel-Junioren, in dem der TSV Bayer Dormagen durch Rouven Redwanz, Eduard Gert und Domenic Koch gleich drei heiße Eisen im Feuer hat. Einen Tag später sind Kusian und Krüger im Teamwettbewerb gefordert.

Quelle Text und Bild: NGZ Online