Franziska Schmitz feierte ihr EM-Debüt bei den Aktiven

Franziska Schmitz feierte ihr EM-Debüt bei den Aktiven

Mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr und einem guten vierten Rang verabschiedete sich das deutsche Damenflorett-Team aus dem Wettbewerb. Unsere PerspektivTeam-Athletin Franziska Schmitz (Bonn) sowie ihre Team-Kameradinnen Carolin Golubytskyi, Anne Sauer, Eva Hampel (alle Tauberbischofsheim) zeigten in ihrem Auftaktgefecht im Viertelfinale Nervenstärke, besiegten mit 29:28 Ungarn im Sudden Death. Gegen Vizeweltmeister Russland waren sie im Halbfinale allerdings chancenlos, unterlagen 20:45. Auch im „Kleinen Finale“ gegen Frankreich musste sich das Quartett von Bundestrainer Andrea Magro geschlagen geben, verlor gegen Frankreich mit 28:45.

„Letztendlich ist das Ergebnis eingetroffen, das wir erwartet haben. Zum Glück haben die Mädchen das Gefecht gegen Ungarn im Sudden Death gewonnen. Gegen Russland waren sie allerdings relativ chancenlos“, so Sportdirektor Sven Ressel nach dem Kampf. „Eine kleine Chance gegen Frankreich haben wir uns schon ausgerechnet. Im Gefechtsverlauf hat man allerdings gesehen, dass uns die Franzosen in der gesamten Mannschaftsleistung überlegen sind. Aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren kann man feststellen, dass die Mädchen wieder einen kleinen Schritt nach vorn gemacht haben. Das anvisierte Ziel haben sie auf jeden Fall erreicht“, fügt er hinzu.

Sieger der Damenflorett-Entscheidung wurde Italien, die im Finale Russland mit einem knappen 45:44 besiegten.

Quelle: Deutscher Fechter-Bund, Bild: picture alliance