14 Jan 2013
Januar 14, 2013

Erste PerspektivTeam-Sportler nominiert

Mit Yanna Schneider (Taekwondo), Matthias Sandten (Moderner Fünfkampf) sowie Maike Ziech (Judo) hat der Olympiastützpunkt Rheinland seine ersten Athleten/innen für das neu gegründete PerspektivTeam benannt.

Yanna Schneider: Kein bisschen zimperlich

Die erst 16-jährige Yanna Schneider vom Taekwondo Verein Swisttal e.V. gilt im Taekwondo nicht erst seit ihrem Weltmeistertitel bei der Jugend-WM 2012 als eines der größten deutschen Talente. Im Jahr 2010 feierte sie mit der deutschen Jugendmeisterschaft ihren ersten Erfolg. 2011 erreichte sie den zweiten Platz bei der Jugend-Europameisterschaft, bevor sie im April 2012 dann zum ganz großen Wurf ausholte und sich WM-Gold sicherte – die erste deutsche Goldmedaille seit 17 Jahren! Trotz ihres Erfolges bleibt Yanna bodenständig und will 2014 ihr Abitur in einer der deutschen Eliteschulen des Sports – dem Tannenbusch-Gymnasium in Bonn – schaffen.

Matthias Sandten: Paukenschlag zum Saisonabschluss

Für eine Riesenüberraschung sorgte der 19-jährige Matthias Sandten von den SSF Bonn im Oktober 2012, als er bei den deutschen Meisterschaften im Modernen Fünfkampf alle etablierten Athleten hinter sich ließ und sich mit 5712 Punkten zum ersten Mal den deutschen Meistertitel sicherte. Der Bonner Abiturient, der früher einmal turnte und Fußball spielte, war schon 2010 deutscher Meister der A-Jugend und 2011 Siebter der Europameisterschaft der A-Jugend in Ungarn. Er war selbst von dem Meistertitel in Berlin am meisten überrascht: „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte er glücklich im Ziel.

Maike Ziech: Der Kampf zurück ins Rampenlicht

Judoka Maike Ziech gewann im September 2012 bei den U20-Europameisterschaften im kroatischen Porec den Titel. Die 19-Jährige vom Judo-Club Yamato Hürth kehrte damit nach zwei Jahren verletzungsbedingter Auszeit eindrucksvoll auf die internationale Bühne zurück. Nach ihrem Wechsel auf das Sportinternat Köln im Jahr 2009 begann ihre Leidenszeit, zwei Kreuzbandrisse warfen sie aus der Bahn. Im Januar 2012 folgte das Comeback, das Maike mit EM-Gold krönte. Aktuell leistet sie ein freiwilliges soziales Jahr beim Heimatverein in Hürth, dem dann ein Sport-Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln folgen soll.

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