Der Dormagener Säbelspezialist und PerspektivTeam-Athlet Lorenz Kempf hat sich mit Rang acht bei den U23-Europameisterschaften in Jerewan (Armenien) erfolgreich in Szene setzen können.

Der 21-jährige Lorenz Kempf hatte zunächst sicher das Hauptfeld erreicht, hier in seinem Auftaktgefecht den Ungarn Huba Gemesi mit 15:8 hinter sich gelassen. Anschließend setzte er sich gegen Artisom Novikau (Weißrussland) mit 15:11 durch, ließ dem ein 15:8 im Achtelfinale gegen den Franzosen Edern Annic folgen und stand damit im Viertelfinale der U23-EM. Dort musste er sich schlussendlich dem Italiener Dario Cavaliere mit 12:15 geschlagen geben.

„Lorenz hat einen guten Wettkampf absolviert“, meint Bundestrainer Vilmos Szabo später. „Leider konnte er den anfänglichen Vorsprung gegen Cavaliere nicht nach Hause bringen. Ich bin dennoch nicht unzufrieden. Er hat hier viele Erfahrungen sammeln können. Der achte Platz geht in Ordnung“, fügt er hinzu.

Neben Lorenz Kempf hatten zudem seine Vereinskameraden Domenik Koch und ebenfalls PerspektivTeam-Fechter Raoul Bonah die Hauptrunde erreicht. Raoul Bonah verlor im Tableau der letzten 32 gegen Konstiantyn Voronov (Israel) mit 9:15, Domenik Koch schied an gleicher Stelle gegen Baptiste Dubarry (Frankreich) nach einem 9:15 aus. Lars-Benedikt Köck aus Dormagen überstand die Vorrunde nicht.

Der Titel des U23-Europameisters ging in Jerewan an den Kempf-Bezwinger Dario Cavaliere, der sich im Finale gegen den Georgier Nika Shengelia mit 15:6 durchsetzte.

Quelle: Deutscher Fechter-Bund / Bild: Archivbild

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